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Familienfreundliches Wohnen
von martinstefan 06.05.2010 | 13:45
Gerade war vom Finanzsenator zu lesen, dass die Berliner mehr in Wohneigentum investieren sollten, dann würden auch wieder mehr Wohnungen gebaut. Hierzu ist zu bemerken, dass man in Berlin in etwa ein Durchschnitteeinkommen von 60% wie in Hamburg hat. Wo also soll das Geld für das viele Bauer herkommen, einkommesstarke Job sind ja in berlin auch viele weniger als in anderen Großstädten?
Des weiteren liegt man mit Wohneigentum oftmals viele Jahr "fest", wenn man es nicht bei Niedrigpreises verkaufen will. Für Familienleben wäre es aber gut, wenn man je nach Lebensphase optimale Wohnräume hätte oder diese so gebaut sind, dass man entsprechnd seiner Lebensphase "umräumen" kann? Macht darüber in Berlin jemand Gedanken?




Kommentar
investiert wird im Umland
von Mama aus Kreuzberg   |   06.05.2010 | 22:08
Das sehe ich genauso. Wer als Familie in Wohneigentum investieren kann, tut das im Umland. Im Stadtbereich von Berlin gibt es doch kaum ein Angebot, das etwa für eine fünfköpfige Familie platzmäßig ausreicht und gleichzeitig bezahlbar ist. Will Berlin die drohende oder bestehende Wohnungsnot abwenden, braucht der Senat dafür einen Masterplan inkl. Fördertopf und keine Berliner, die jetzt auch noch so blöd sind, sich weiter zu verschulden.
Details
von Single-Dad-Berl in   |   07.05.2010 | 09:38
Gedanken machen in Berlin?
Hat was mit Denken und der Fähigkeit dazu zu tun...guter Witz...
Grundstücke des Liegenschaftsfonds nutzen
von Helen74   |   09.05.2010 | 11:01
in einigen Stadtteilen, wie Prenzlauer Berg oder Pankow hat Berlin gute Ansätze von Baugruppen/ Baugemeinschaften etc. unternommen. Da ließe sich sicherlich drauf aufbauen. Die Bezirke verkaufen Grundstücke bzw. geben sie zum Verkauf in den so genannten Liegenschaftsfonds. Teilweise liegen dort Flächen über Jahre ungenutzt - da unverkäuflich - brach. In Steglitz-Zehlendorf gab es nun den Vorschlag in der BVV, diese Grundstücke Baugemeinschaften (Familien, generationenübergreifenden Projekten etc.) kostengünstiger anzubieten. Ziel war es, Familien in der Stadt zu halten und für eine größere Vielfalt der Bewohner des Bezirks einzutreten. Der Vorschlag wurde von schwarz-grün rigoros abgelehnt, eine Debatte über solche Konzepte/ Ideen wurden im Keim erstickt. Tolle Kommunalpolitik!
Flexible Gestaltung
von Moderation   |   10.05.2010 | 13:19
Hallo martinstefan, liebe Teilnehmende,

wenn ich Sie richtig verstehe, geht es hier nicht nur um den ausreichenden Wohnraum, sondern auch um die Schaffung von Möglichkeiten, diesen Wohnraum entsprechend der jeweiligen Anforderungen verschiedener Lebensphasen flexibler gestalten zu können?

Welche Ideen haben Sie dazu? Wie könnte das erreicht werden?

Viele Grüße,
B. Hohberg (Moderation)
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