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Integration fördern
von Judith Döker 12.05.2010 | 15:36
Sehr geehrte Fr. Senftleben,
welche inhaltliche Kritik - neben den juristischen Aspekten - haben Sie an dem geplanten Integrationsgesetz für Berlin? Was würden Sie vorschlagen, sollte für eine bessere Integration in Berlin getan werden?




Kommentar
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von Mieke Senftleben   |   12.05.2010 | 16:05
Integration lässt sich nicht per Gesetz verordnen. Integration beginnt in den Schulen - dort fehlt es in berlin, denn trotz großer Bemühungen, gibt es so gut wie keine Verbesserungen - siehe Debatte um Vera. Ich halte viel von der Kampagne "du wirst gebraucht", die den Migranten deutlich macht, dass sie willkommen sind. Eine Quote können wir nicht wollen, denn es geht um die Leistung, die gleichermaßen zählen muss. Das Thema "Diversity" muss generell auf den Berliner Beamtentisch! Grüße
Integration fördern
von Elfi Jantzen (Grüne)   |   12.05.2010 | 16:13
Ich wurde zwar nicht direkt gefragt, aber für mich beginnt die Integration bereits in der Familie und der Kindertagesstätte. Wichtig ist, dass die Kinder mit Migrationshintergrund frühzeitig mit der Sprache und den Gepflogenheiten hier vertraut werden. Leider besuchen Kinder mit Migrationshintergrund die Kindertagesstätten seltener und kürzere Zeit als die Kinder mit deutschen Eltern, besonders die mit arabischem und türkischem Hintergrund. Durch Stadtteilmütter und -väter könnten wir MigrantInnen erreichen und dafür sorgen, dass die Kinder früher in Kitas gehen. Damit hätten sie auch bessere Chancen auf einen erfolgreichen Schulbesuch und Ausbildung und Arbeit.
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