Hilfe Über uns Spielregeln RSS/Feeds
 
ist Berlins Schullandschaft auf die multikulturelle Situation an den Schulen angepasst?
von ute 05.05.2010 | 10:37
Sehr geehrter Herr Zöllner,
als Lesepatin konnte ich an einer Grundschule im Wedding am o.g Test hospitieren und dabei feststellen, dass Sprachkenntnisse der Kinder anhand eines Bildes getestet werden, welches für viele muslemische Kinder schockierend ist, denn darauf sind Frauen im knappen Bikini, küssende und sich in der Öffentlichkeit berührende Männer und Frauen im Bildvordergrund und groß dargestellt. Es ist hinlänglich bekannt,dass in der moslemischen Kultur, insbesondere der traditionel orientierten, Berührungen von Mann und Frau n i c h t zur Alltagskultur gehören; Fünfjährige, die bei ihrem ersten Kontakt mit einer Schule alleine einem solchen Test ausgesetzt werden, werden nicht unter objektiven Bedingungen getestet. Es ist mir nicht verständlich, wie sich eine Stadt mit jahrzehntelanger multikultureller Schullandschaft solche Testdesigns leisten kann. Meine Frage: gibt es bei der Konzipierung von Schultests und Schulbüchern, v.a. für die Grundschule, kompetente kulturanthropologische Berater? Daran anschließend eine weitere Frage: Welche Maßnahmen werden in Berlin für die Kenntnis und das Verständnis der Lehrer an staatlichen Schulen für den kulturellen Hintergrund ihrer Schüler verbindlich vorgeschrieben?




Kommentar
Details
von Prof. Dr. Zöllner   |   05.05.2010 | 10:48
Danke für den Hinweis.
Ich werde dem nachgehen.

Selbstverständlich werden Lehrerinnen und Lehrer in Berlin auf die multikulturelle Schülerschaft vorbereitet, allerdings nicht in der von Ihnen formalisierten Form.
Darüber hinaus ist es mir ein persönliches Anliegen, dass mehr Lehrkräfte mit Migrationshintergrund zu uns in den Schuldienst kommen.
So habe ich in den Hochschulverträgen mit den Hochschulen vereinbart, dass besondere Anreize gesetzt werden, dass solche jungen Menschen ein Lehramtsstudium aufnehmen.
Details
von Goldfisch   |   05.05.2010 | 11:01
Allgemeine Antwort zur Grundanfrage:
Wer in ein fremdes Land geht, hat sich mit den dortigen Gegebenheiten abzufinden.Wenn er das nicht tut oder will, und auf irgendwelche Freiheiten abstellt, der soll lieber zu Hause bleiben. Auf solche 'Mitbürger' können wir verzichten, dann sterben die Germanen nicht so schnell aus, als wenn jeder Fremde seine eigene Religion und mehr importieren will.
Das machen die Schweitzer besser!
@Goldfisch
von Wendula Strube   |   05.05.2010 | 11:35
Ich glaub es ja wohl? In welchem Zeitalter leben Germanen eigentlich? Aja, bei Tristan und Isolde im MA, da leben übrigens Muslime nach unserer und ihrer Zeitrechnung ebenso. Frohes Hauen und Stechen im Überlebenskampf!
 Zurück zur Übersicht
Benutzername
Passwort
Passwort vergessen?
Liste aller Teilnehmenden
Live-Diskussion
Mein Thema:
Mein Kiez:
Alle anzeigen