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Der Begriff "Beate Krusche" ergibt 37 Treffer.



Beate Krusche   |   16.05.2010 | 22:01
...auch ein Staatssekretär ist als Mensch nur ein Teil des Systems (Sozialpolitik) und nicht alleine für eine Misere verantwortlich.
Herzlichst Beate Krusche

Beate Krusche   |   16.05.2010 | 14:37
ich würde das nicht so verallgemeinern. Es gibt auch Mütter, die keine andere Wahl haben als recht schnell wieder zu arbeiten. Ich würde weder die eine noch die andere Situation als ausschließlich gut oder schlecht werten. Entscheidend ist für mich nicht die Zeit, die ich MIT meinen Kindern verbringe, sondern WIE ich sie mit ihnen verbringe.

Beate Krusche   |   14.05.2010 | 22:02
Ja, die Lehrmittelfreiheit würde ich mir auch wünschen. Allerdings würde ich dies nicht auf Kosten von Musik und Kultur tun.

Beate Krusche   |   14.05.2010 | 21:56
breitere Fahrradwege wären auch außerhalb Berlins eine Erleichterung.

Beate Krusche   |   13.05.2010 | 12:54
Hortbetreuung müsste in meinen Augen "keine Flickschusterei" sein, wenn sie von pädagogisch ausgebildetem Personal mit genügend Stunden und ausreichend Vertretungsreserve geleistet würde. Mein Wunsch ist es, mehr Lehrer, Sozialpädagogen und Erzieher einzustellen, weniger Zeitverträge und die Hausaufgaben in den Vormittagsbereich einzubauen.
Herzliche Grüße,
Beate Krusche

Beate Krusche   |   13.05.2010 | 12:47
ich glaube, dieses Problem ist wie ein immer wiederkehrender Kreislauf. Einige junge Erwachsene bekommen keinen Ausbildungsplatz, weil neben beklagten mangelnden Mathematik- und Deutschkenntnissen auch schlichtweg manche "Umgangsformen" in den Hintergrund geraten sind. Ich glaube nicht, dass es dafür einen Bildungsplan geben kann. Meiner Meinung nach müssen dafür die Eltern in die Pflicht genommen werden, bzw. schon die Grundschulen durch Vorbildfunktion (siehe Finnland: Lernen am Modell)
(Sich) präsentieren zu können kann schon früh geübt werden.
Ich habe in meiner ersten Klasse von Anfang an kleine Geschichten schreiben und sie vorlesen lassen mit besonderem Blick auf Präsentationsregeln (Blickkontakt, Augenhöhe, gegenseitige Wertschätzung, Rücksicht usw.)
Herzliche Grüße,
Beate Krusche

Beate Krusche   |   12.05.2010 | 19:25
Liebe Moderatoren,
ich könnte mir den Weg über eine "Ausschreibung" vorstellen. Es müssten Kriterien erarbeitet (die sind im Grunde ja schon bekannt) werden und die Schulen könnten sich bewerben, ein "Ideale Schule"- Profil zu erlangen.
Ohne politischen Beistand kann ich mir das Ganze aber nicht vorstellen.
Herzliche Grüße,
Beate Krusche

Beate Krusche   |   12.05.2010 | 16:05
es kann nur funktionieren, wenn beide Seiten offen füreinander sind. Das kann man aber leider nicht erzwingen. Ich kenne Lehrer, die wollen sich "nicht in die Karten" schauen lassen und es gibt Eltern, die verharmlosen ihre Erziehungsprobleme zuhause. Der eigentliche Lehrauftrag hat sich zu Lasten des Erziehungsauftrags ins Ungleichgewicht verschoben. Lehrer leisten viel mehr Erziehungsarbeit als vorgesehen. Die gegenseitige Schuldzuschiebung ist vorhanden, aber sie bringt ja nichts. An der Schule, an der ich unterrichte, praktizieren wir es so, dass bei Problemfällen alle Kollegen, die das Kind betreuen, auch im Nachmittagsbereich, an einen sogenannten "Runden Tisch" kommen. Es wird deutlich, dass Eltern und Lehrer an einem Strang ziehen. Das Prinzip ist klasse. Ich habe es auch mehrmals angewendet, aber es funktioniert nur bei vorhandener Bereitschaft und Offenheit. Wenn ich bei einem Kind nicht mehr weiter weiß, hole ich mir die Hilfe der Kollegen und beziehe auch die Eltern mit ein. Das ist aber eine Persönlichkeitssache. Es gibt immer Menschen, die ihr "Süppchen" lieber allein kochen, dabei ist es viel einfacher, alle Karten offenzulegen. Bei meinen eigenen drei Kindern praktiziere ich es so, dass ich die Schulen über Veränderungen informiere und auch offen sagen kann, dass ich nicht alles im Griff habe und die Unterstützung der Schule brauche. Mir hat dieser Weg viele Türen geöffnet und ich sehe in den meisten Lehrern und Tutoren meiner Kinder gute Wegbegleiter. Meine Einstellung ist es auch, dass ich für Eltern und Kinder jederzeit erreichbar bin. Emailadresse und Handynummer haben die Eltern und die Kinder. Anrufe kommen selten (ich höre manchmal von der Angst der Kollegen, zu oft in der Freizeit angerufen zu werden und Schule und Privatleben trennen zu wollen), die meisten Informationen, außerhalb des Schulbetriebs werden über Email eingeholt oder abgegeben.

Zu wenig Musikunterricht in den Schulen kann man nur mit Privatunterricht ausgleichen. In der Grundschule ist in Niedersachsen eine Stunde Musik vorgesehen, die oft auch noch fachfremd unterrichtet wird. Ein echtes Dilemma!!!
Solange aber nicht mehr Lehrerstunden freigegeben werden und immer wieder vertreten werden muss, wird sich daran nichts ändern. Ich habe als Musiklehrerin noch die Möglichkeit, andere Fächer mit Musik zu verknüpfen, aber auch das geht nicht immer. Ich würde die Blickrichtung gerne nach Ungarn lenken. Dort hat Musik einen ganz anderen Stellenwert an den Schulen. Stichworte sind Zoltan Kodály und Solmisation.
Viele Grüße,
Beate Krusche

Beate Krusche   |   11.05.2010 | 21:40
schauen Sie nach Finnland! Dort ziehen Lehrer und Eltern an einem Strang. Normalgroße Klassen mit zusätzlichem Personal sind der eine Tipp, Transparenz und Experten, die in die Schulen kommen, der andere.
Viele Grüße,
Beate Krusche

Beate Krusche   |   07.05.2010 | 19:24
Ich bin nicht überzeugt davon, dass Wettbewerb die Qualität der Schulen steigert. Es gibt immer Schulen mit unterschiedlichem Profil und auch Schulen, die sehr begehrt sind. Ich kenne Schulen, die zusammenarbeiten, Lehrer dort gemeinsame Fortbildungen besuchen und auch die Schulleiter untereinander Informationen austauschen. Für mich sind Schulen immer so gut, wie ich es "zulasse" und ich mich dort auch selber engagiere. Wichtig ist mir, dass meine Kinder gut klarkommen und die Lehrer mit den Eltern zusammenarbeiten. Transparenz der Schule, Mitarbeit der Eltern und Engagement der Lehrer halte ich für die Qualität der Schulen meiner Kinder wichtiger als Wettbewerb. Ich habe meine beiden jüngsten Kinder auf ein wohnortnahes Gymnasium geschickt, das auf den ersten Blick ein schwaches Profil hatte und dann immer mehr die Qualitäten von Schulbetrieb, Schulleitung und einzelnen Lehrern erkannt. Vorher war eines meiner Kinder auf einer Grundschule, die einen ausgezeichneten Ruf hatte und wir haben recht schnell gemerkt, dass diese Schule auch "nur mit Wasser kocht".

Beate Krusche   |   04.05.2010 | 15:01
Große Klassen zu verkleinern ist auch mein Wunsch. Es wäre schon ein Fortschritt, wenn mehr Lehrer eingestellt werden, bzw. die Lehrerstellen, die demnächst aufgrund zurückgehender Schülerzahlen, gestrichen werden sollen, erhalten bleiben. Zusätzlich sollten mehr Sozialpädagogen und Schulpsychologen eingestellt werden.

Beate Krusche   |   03.05.2010 | 21:50
alles hat zwei Seiten und ich sehe durchweg in erster Linie die positive.

Beate Krusche   |   02.05.2010 | 19:16
Lieber Herr Senator Zöllner,
Pisasieger Finnland schult mit 7 Jahren ein.
Herzliche Grüße,
Beate Krusche
man könnte auch die Arbeitsplätze sehen, die durch die Verteilung der Briefe entstehen und Papier wird receycelt. Mir ist es ganz lieb, dass ich mitentscheiden kann und gefragt werde, was zu tun ist, um Familienleben besser gelingen zu lassen.

Beate Krusche   |   01.05.2010 | 13:22
....um Probleme öffentlich zu machen und Lösungsvorschläge gemeinsam zu finden, ist es meiner Meinung nach sinnvoll, möglichst viele Menschen anzusprechen und mit ins Boot zu holen. Der Postweg ist in Deutschland nunmal noch der einfachste Weg, um Informationen zu streuen. Wenn ich von den Problemen in anderen Stadtteilen höre, kann ich von meinen Erfahrungen berichten und andersherum helfen mir vielleicht die Tipps aus anderen Kiezen, um es in meinem Stadtteil familienfreundlicher werden zu lassen. Die Transparenz, die dadurch entsteht, sehe ich als Vorteil.
Herzliche Grüße,
Beate Krusche

Beate Krusche   |   01.05.2010 | 11:58
...da kann ich mich nur anschließen!

Beate Krusche   |   01.05.2010 | 11:54
ich habe die Erfahrung gemacht, dass es nicht DIE Schule gibt und mir ist wichtiger, dass meine Kinder wohnortnahe Schule besuchen. Es gibt Schulen mit einem guten Profil, aber es kann dann auch sein, dass Kind und Schule nicht zusammenpassen. Das Engagement der einzelnen Lehrer und die Motivation der Kinder sind mir wichtiger als das Aushängeschild der Schule.

Beate Krusche   |   27.04.2010 | 17:38
Liebe Frau Strube,
ich meinte auch nicht, dass die meisten Frauen die Kinder nicht "herausgeben", sondern dass es eher die Frauen sind, die die Kinder nicht hergeben und die Väter darum kämpfen, statt das Einklagen der Frauen auf Unterhaltspflicht außerhalb des gezahlten Unterhalts. Der Unterschied ergibt sich aus der Formulierung. Bei dieser ganzen Diskussion habe ich für mich entschieden, nicht alle über einen Kamm zu scheren. Es gibt ja auch Männer, die sich kümmern und es gibt auch Frauen, die.........Es sind meiner Meinung nach nicht IMMER die Männer, denen alles "in den Schoß" fällt und sind auch nicht IMMER die Frauen, die die Last zu tragen haben. Ich würde mir auch eine gleichberechtigte Erziehung wünschen, sehe aber nach wie vor keine Möglichkeit, diese durch Gesetze umzusetzen. Ich frage mich: Was haben meine Kinder davon, wenn der Vater in Haft ist oder ein Bußgeld bezahlen muss?
Herzliche Grüße,
Beate Krusche

Beate Krusche   |   27.04.2010 | 16:33
... wir haben (und tun es noch) uns gegenseitig unterstützt, in dem jeder das gibt, was er kann. Wichtig ist (mir), dass man (ich) zugibt, dass nicht alles allein zu bewältigen ist. Unsere "dritten" Großeltern (liebevolle Nachbarn) haben meine Kinder mit großgezogen, ohne deren Hilfe ich so manches Projekt nicht hätte bewältigen können. Als es in deren Familie einen Pflegefall gab, habe ich mich abwechselnd mit anderen um die Pflege gekümmert. Es ist wie ein Kreislauf, in dem jeder das tut, was gerade geht und hilft. Als 12 Jährige habe ich schon meine Großmutter mitgepflegt und beteilige mich jetzt an der Pflege meiner Mutter. Auf der anderen Seite sind es bei uns die übrigen Großeltern, die "einspringen", wenn Bedarf ist und auch die Kinder (bei PC Problemen z.B.) um Rat fragen. Ich könnte mir die Familie ohne die Omas und Opas nicht vorstellen. Eine meiner Schülerinnen wird von ihrer Großmutter betreut. Diese Großmutter ist aus unserem Schulalltag nicht mehr wegzudenken. Durch ihren Beruf als Floristin zeigt sie den Kindern seit zwei Jahren immer mal wieder, wie die Blumen im Klassenraum richtig gepflegt werden müssen oder bindet zum Adventsbasteln mit interessierten Kindern einen Adventskranz. Sie ist sehr froh, dass sie gebraucht wird und wir sind froh über die fachmännische Hilfe.
Herzliche Grüße,
Beate Krusche

Beate Krusche   |   27.04.2010 | 15:58
ich glaube, das "Problem" liegt nicht an der Bezeichnung oder der Verpackung. Bevor aber weiter an Lösungsvorschlägen "gebastelt" wird, würde ich erst abgewarten, wieviele (und welche?) Eltern diesen Gutschein tatsächlich einlösen. Alles weitere "Vorwegdiskutieren" ist doch nur reine Spekulation.
Herzliche Grüße,
Beate Krusche

Beate Krusche   |   26.04.2010 | 19:59
Hej,
ich bin Ihrer Meinung, dass wir im selben Boot sitzen und vor allem habe ich an Ihrem Beitrag gesehen, wie schnell man (ich) von DEN Vätern spricht, ohne im Blick zu haben, dass es immer auch das andere Extrem gibt. Ich beziehe und bezog mich dabei aber stets nur auf meine Situation und Fakt ist, dass ich vom Jugendamt die Aussage bekam, "so einen Fall hatten wir noch nicht". Ich wollte die Unterhaltspflicht "einklagen", sprich, den Vater dazu bewegen, sich um unsere Kinder zu kümmern. In der Regel ist es doch so, dass die Kinder bei einem Elternteil sind und der andere wenig Möglichkeit hat, sie zu sehen, weil (meistens die Mutter) sie nicht "herausgibt". So gesehen sitzen wir also tatsächlich im selben Boot und ich stimme Ihnen auch zu, dass es zwar Gesetze gibt, es aber an der Umsetzung scheitert, weil sie manchmal nicht umsetzbar sind. Damit meine ich sowohl die Tatsache, dass ich den Vater meiner Kinder nicht zwingen kann, seine Kinder zu sehen als auch das "Aufgeben" des Elternteils, der den Kontakt wegen des hinterlassenen Rosenkrieges abbricht.
Herzliche Grüße,
Beate Krusche

Beate Krusche   |   25.04.2010 | 09:25
Violeta Dinescu, gebürtige Rumänin, Komponistin und Professorin an der Uni in Oldenburg, schreibt immer wieder Kinderopern und bringt sie ihrem Publikum auf anschauliche Weise nahe. Am 20.5. wird sie im Rahmen der "Kinder-Uni" in Celle etwas zum Thema "Entstehung einer Kinderoper am Beispiel des 35. Mai" (Textvorlage von Erich Kästner und allemal lohnenswert) erzählen.  Link
Celle ist nicht Berlin, aber einen Ausflug wert!

Beate Krusche   |   25.04.2010 | 09:18
....wundervoll!! Ich werde diese Idee mit in mein Umland, aus dem ich stamme, nehmen und hier vorschlagen.

Beate Krusche   |   25.04.2010 | 09:09
Ich finde diese Ideee des Elterngutscheines prinzipiell sehr gut. Aber wer löst ihn ein? Können Sie dazu schon etwas sagen? Sind es vor allem diese Eltern, die ihn wirklich brauchen, weil sie sonst nur wenig Anlaufpunkte haben oder sind es eher die Eltern, die sich ohnehin immer um die Belange ihrer Kinder kümmern. Ich habe diese Erfahrung bei Elternabenden, Elternsprechtagen, auch bei "Triple P", einem (positiven) Erziehungsprogramm gemacht. Meist nehmen nur die Eltern solche Angebote an, die nur wenig Probleme haben.

Beate Krusche   |   24.04.2010 | 15:57
Liebe Frau Strube,

ich bin Ihnen keinesfalls böse und ich ziehe viel mehr mit Ihnen an einem Strang, als es den Anschein hat. Ich leide keineswegs an Unterbewusstsein, habe Ihre Fragen bezüglich der Unterhaltspflicht im Gegensatz zum Unterhaltsrecht auch schon vor einigen Jahren geführt und Anfang des Jahres nochmal einen Versuch gestartet. Juristen und auch Vertreter vom Jugendamt sagten mir, dass es bislang keine Handhabe gibt, den Vater zu verpflichten. Andersherum kann er die Kinder "verlangen", wenn die Mutter sie nicht "herausgibt". Ich habe mich deshalb entschlossen, meine Energie auf anderem Gebiet anzuwenden. Z.B. wie kann ich meine Kindern begleiten, dass aus ihnen selbstständige Erwachsene werden. Da sehe ich momentan für mich den (politischen) Handlungsbedarf.
Herzliche Grüße, Beate Krusche

Beate Krusche   |   24.04.2010 | 12:12
Liebe Frau Strube,
lässt sich denn versäumte Liebe und Zeit der Väter durch Geld ausgleichen? Ich opfere mich gewiss nicht für meine Kinder auf, habe nur meine Einstellung geändert und sehe an meiner Lebenssituation viel Positives, weil es sich so leichter (er)leben lässt. Ich habe auch immer wieder versucht, den Vater meiner Kinder in die Pflicht (in Form von Gesprächen)zu nehmen und mich manches Mal geärgert, aber selbst wenn es zu Haftstrafen oder Bußgeldern kommen würde, wem wäre damit gedient? Ich bin auch der Meinung, dass die Lebensbilder ungerecht verteilt sein können. Meinen Söhnen würde ein männliches Vorbild gut tun, aber was hätten sie davon, wenn ihr Vater vorbestraft wäre oder ein Bußgeld zahlen müsste? An das Gewissen zu apellieren, lässt sich gesetzlich nicht regeln.
Viele Grüße,
Beate Krusche

Beate Krusche   |   23.04.2010 | 20:05
Liebe Frau Strube,
ich kann Ihren Frust und Ärger nachvollziehen, denn ich bin in einer ähnlicher Situation. Ich habe auch immer gedacht, dem Vater geht es besser, aber inzwischen empfinde ich es so, dass ich durch das Geschenk der Kinder "die besseren Karten" habe. Den Vater in die Pflicht zu nehmen, ist nicht so einfach. Ich kann ihn doch nicht zwingen, sich um die Kinder zu kümmern, außer zu zahlen. Es hat eine Weile bei mir gedauert, aber inzwischen bedaure ich ihn, weil er so viel aufgibt, was auch nie wieder nachzuholen ist. Mein Leben als vollberufstätige Mutter von drei Kindern ist auch kein Spaziergang und so viel Zeit für mich bleibt da auch nicht, aber es ist doch auch eine Frage der Organisation und vor allem Einstellung. Ich finde es auch nicht gut, dass manche Väter so "wegkommen", aber würden Sie Ihre Kinder einem Menschen geben wollen, der sie eigentlich gar nicht haben will? Ich habe die Erfahrung gemacht, dass auf diesem Gebiet der Sorgepflicht neben dem geregelten Sorgerecht keine Chance besteht, die Väter grundsätzlich in die Pflicht zu nehmen und organisiere mein Leben selbst. Bei mir ist es vordergründig eine Sache der Einstellung geworden. Herzliche Grüße, Beate Krusche

Beate Krusche   |   23.04.2010 | 13:06
Liebe Frau Valder,
ich wollte Ihr Problem auch nicht kleinreden. Ich kenne die Situation auch und bin auch, wie Sie der Meinung, dass (schulpolitisch) noch Vieles im Argen liegt. Es ist nur eine kleine Erleichterung, Termine möglichst frühzeitig zu bekommen.
Herzliche Grüße,
Beate Krusche

Beate Krusche   |   22.04.2010 | 20:38
...auch wenn diese Situation bei mir lange her ist, kenne ich sie sehr gut und kann sie immer noch nachempfinden. Ich habe mir manchmal ein äußeres Zeichen gewünscht, das besagt, welcher Supermarkt familienfreundlich (kinderwagenfreundlich) ist. Liebe Grüße
Experimentieren
Beate Krusche   |   22.04.2010 | 20:33
das Phaeno in Wolfsburg  Link (ca. 200 km von Berlin und allemal einen Familienausflug wert) passt auch in diese Kategorie.

Beate Krusche   |   22.04.2010 | 17:37
manche Schulen geben zum Schulbeginn im Sommer einen Jahresplan heraus, auf dem alle bestehenden Termine wie z.B. Brückentage oder Fortbildungen notiert sind. (Ich kenne auch eine Schule, die Klassenarbeiten darin einträgt. Das erspart manchen Eltern und Kindern einen unnötigen Stress.)Vielleicht kann man das der betreffenden Schule vorschlagen, denn damit lässt sich mit Hilfe eines sozialen Netzes besser planen. In manchen Schulen wird eine Notfallbetreuung angeboten. "Zur Not" kann sich diese vielleicht auch (durch vorhandene Großeltern) selbst erstellen.
Herzliche Grüße,
Projekte
Beate Krusche   |   22.04.2010 | 17:04
Liebe Frau Hohberg,
ich selber "praktiziere" es so, dass ich zu Klassenfahrten gerne Großeltern mitnehme. Sie sind oftmals gelassener als (hektische) Eltern. In manchen (Grund)Schulen gibt es einen "Oma-und-Opa-Tag. In verschiedenen Lehrwerken spielen Thema wie "Zeiten" oder "früher-heute" oder "Berufe" eine Rolle. Kinder können zuvor Fragen erstellen und meine Erfahrung zeigt, dass die ältere Generation gerne antwortet und viel zu sagen hat.
Ein weiteres (internes) Projekt ist ein Schultag mit mehreren Kulturen. In meiner Klasse sind jeweils ein Kind mit kurdischem, russischem, polnischem und chinesischen Hintergrund, die die Klassengemeinschaft allemal bereichern und doch auch individuell sind. Da bietet es sich an, die Besonderheiten vorzustellen z.B. durch spezielle Kochzezepte. "Einläuten" und die Scheu vor dem Fremden verringern kann man durch ritualisierte Begrüßungen in den jeweiligen Sprachen zum Schulbeginn morgens.
Heute war in Niedersachsen der "Zukunftstag", früher "Girls-Day". Kinder aus der Sek 1 können in Berufe hineinsehen, die sie noch nicht kennen. Meist gehen sie mit ihren Eltern mit.
Soweit erstmal spontan.
Herzliche Grüße,
Beate Krusche

Beate Krusche   |   21.04.2010 | 19:21
...ich könnte mir Aushänge in Schulen vorstellen. Lese(groß)mütter oder Lernbegleiter/innen werden immer gebraucht. Eigene Erfahrungen habe ich mit "Ersatzgroßeltern", die sich neben den vorhandenen zwei Großeltern liebevoll um meine Kinder kümmern und auf der Gegenseite "jung bleiben", weil sie durch die Kinder auf dem Laufenden sind. Großeltern, die sich in der Schule um ihre Enkelkinder bemühen, sind auch in Familie eingebunden. Ein "Oma und Opa-Tag" in Schule oder Kindergarten kann zu gegenseitiger Bereicherung führen.
Herzlichst, B.Krusche
Grundschulen
Beate Krusche   |   21.04.2010 | 14:54
...es gibt in Niedersachsen einen Niedersächsischen Bildungsserver  Link Dort gibt es sämtliche Informationen zu und über Schulen, Schulthemen. Das müsste es sicher auch für Berlin geben. Vielleicht können einzelne Fragen aber auch unter dieser Adresse beantwortet werden.
Herzliche Grüße,
Beate Krusche

Beate Krusche   |   19.04.2010 | 17:46
Liebe Frau Hohberg,

gerne!! erzähle ich von Finnland. Ich war zwar nur 4 Tage im Oktober 2009 dort, habe mein schulisches Herz aber dort gelassen. Laut Schulleiter ist die Lehrerausbildung zunächst für alle Lehrer gleich. D.h. ob Lehrer für Kindergarten (sind dort nicht "nur" Erzieher), Grundschule, Gymnasium, Förderschule....alle machen eine Grundausbildung an der Uni und spezialisieren sich erst danach. Die Schulen, die ich gesehen habe, sahen nicht nur aus wie "Bullerbü", in ihnen fühlte es sich auch so an. Gegenseitiger Respekt stand nicht zur Diskussion, laute Kinder gab es zwar auch, aber es hatte alles mehr Stuktur. "Lernen am Modell" war das Zauberwort, das uns immer wieder entgegenkam. Ob die Kinder mittags in der Mensa aßen, stets zusammen mit ihren Lehrern oder ob sie am Unterricht teilnahmen. So leise wie die Lehrer waren, waren es die Kinder auch. Ein rhythmisierter Unterricht war das zweite Zauberwort (hat mich daran bestärkt, dass es auch in Deutschland guten Unterricht geben kann, denn in meiner Schule ist sehr viel rhythmisiert) Dass die finnischen Schulen sehr viel besser ausgestattet sind als unsere ist auch ein Unterschied: In jedem Klassenraum stand ein Klavier, alle Klassen verfügten über Beamer, Leinwand, PC, CD Player usw. Der Migrationshintergrund ist auch in Finnland nicht wegzudenken, aber mein Eindruck war, dass dort anders damit umgegangen wird. Wir waren án einem Tag in einer Schule ganz im Osten von Helsinki mit sehr vielen Kindern mit Migrationshintergrund. Alle nicht muttersprachlich finnisch sprechenden Kinder wurden ein Jahr vor ihrer Einschulung separat unterrichtet, um an Sprache und Kultur herangeführt zu werden. Anschließend kamen sie in die Klasse, die ihrem Alter entspricht.
Bildung ist in Finnland sehr wichtig und wertvoll. Es wird viel investiert.

Herzlichst, Beate Krusche
Finnland
Beate Krusche   |   19.04.2010 | 16:44
...bezogen auf den letzten Kommentar von Iko: Vón Finnland lässt sich ne Menge lernen! Kleine Klassen alleine reichen in der Tat nicht aus, aber wenn große Klassen "klein gemacht" werden, indem mehrere Lehrer, Sozialpädagogen, pädagogische Mitarbeiter, Ergotherapeuten, Logopäden, Förderschullehrer usw. zusammen in einer Klasse unterrichten, hat es den Vorteil, dass nicht ein Lehrer verantwortlich ist, sondern auch gegenseitig intern hospitiert wird. So ist es in Finnland. Ich habe in Hämelinna Schulen besucht, die Unterricht so praktizieren. Auch dort sind über 20 Kinder in einer Klasse, aber auch bis zu 4 Pädagogen. Die Lehrerausbildung ist aber auch nicht vergleichbar mit unserer.
Familienfreundlichkeit
Beate Krusche   |   19.04.2010 | 10:25
Liebe Moderation,
für mich heißt Familienfreundlichkeit, dass Familie auch dann funktioniert, wenn mal ein Mosaiksteinchen fehlt. Z.B. Stundenausfall in der Schule bei gleichzeitiger Berufstätigkeit der Eltern, Ausfall des Schulbusses bei Schnee und Eis, Krankheit eines Familienmitgliedes bei fehlendem Ausgleich durch übrige Familienmitglieder, usw.

Herzliche Grüße,
B.Krusche
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