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Der Begriff "Annama" ergibt 6 Treffer.


Nummernschild und Führerschein
Annama   |   28.04.2010 | 10:50
P.S.: Wenn all das realisiert ist, kann man meinetwegen auch Fahrradführerscheine und Nummernschilder einführen!
Räder versus Autos?
Annama   |   28.04.2010 | 10:48
Keine Frage, als passionierte Fahrradfahrerin bin ich auch immer wieder von anderen Radfahrern genervt, die den Radweg in die falsche Richtung benutzen oder auf Bürgersteigen fahren, Vorfahrten nicht beachten, mit Musikbeschallung auf den Ohren unterwegs sind, nichts hören, nichts sehen usw.

Viele Probleme sind aber einfach hausgemacht, da die gesamte Verkehrsplanung in erster Linie auf das Auto ausgerichtet ist und Fahrradfahrer als eigenständige Verkehrsteilnehmer nicht ernst genommen werden. Warum sollten sie sich dann in der Pflicht fühlen?
Eigene Radfahrerspuren auf der Straße würden Radfahrer davon abhalten, in die falsche Richtung zu fahren.
Eigene Abbiegespuren, Ampeln usw. würden deutlich signalisieren, dass die Verkehrsregeln für alle gelten.
Durchgehende, gut ausgebaute Radwege, die nicht einfach im Nichts enden und/oder zwischen parkenden Autos und Bürgersteigen verbannt werden, würden Radfahrern das Gefühl geben, ernst genommen zu werden.

Und schließlich denke ich, dass immer auf den schwächeren Verkehrsteilnehmer Rücksicht genommen werden sollte: Erst die Fußgänger, dann die Radfahrer, dann die Autofahrer. Stadtstraßen sind schließlich keine Autobahnen.

Ich kann ihnen nur mal empfehlen, sich eine Woche mit dem Rad durch Berlin zu bewegen und wenn möglich, eine Woche durch Kopenhagen. Welten, die uns trennen!
Verkehr im Friedrichshain
Annama   |   27.04.2010 | 11:23
Meine Ideen hierzu wären:

Die Wohngebietsstraßen, durch die eine Tram fährt, nur noch eingeschränkt für Anwohner-Autos zuzulassen und damit gleichzeitig mehr Platz für Fahrradfahrer zu eröffnen, sozusagen Rad-Tram-Straßen einrichten.

Durchgangsverkehr möglichst auf die großen Straßen umleiten, Tempo drosseln.

Insgesamt die Parkplätze vermindern, um das Autofahren wenig attraktiv zu gestalten. Im Gegenzug den ÖPNV verbessern und verbilligen.
Falschparken konsequent ahnden.

Vielleicht könnten auch die Nicht-Autofahrer bei der Suche nach Wohnungen in ruhigen Straßen bevorzugt werden. Autofahrer sollten den Autolärm vor ihrer Haustür vielleicht mal selbst ertragen müssen...

Fahrradführerschein einführen.

Vision für Berlin könnte Kopenhagen sein. Wer dort schon mal mit dem Rad unterwegs war, wird wissen, wie sich Radfahren im urbanen Raum auch anfühlen kann! Hier werden Radfahrer als eigenständige Verkehrsteilnehmergruppe wahr- und in die Pflicht genommen. Keine Radwege, die im Nichts enden oder hinter parkenden Autos auf Bürgersteigen verbannt werden...
Hundekot
Annama   |   27.04.2010 | 11:08
Ja, die Rüsselfahrzeuge gibt es auch in Berlin, habe ich schon öfters in unserer Straße gesehen, hier ein Artikel dazu:
 Link

Hartz-4-Empfänger zur Hundekotbeseitigung heranzuziehen ist eine total beknackte Idee von einer Berliner Grünen-Politikerin gewesen...

Und hier noch ein Artikel:
 Link

146 Millionen Haufen Hundekot gegen knapp 200 Bußgelder in Berlin...
Freilaufende Hunde
Annama   |   27.04.2010 | 10:59
Ja, ich denke auch, dass die gesetzlichen Regelungen zum Anleinen von Hunden in Berlin mehr Verwirrung als alles andere stiften, wobei ich für einen grundsätzlichen Leinenzwang im öffentlichen Raum wäre, wenn nicht anders ausgewiesen. Im Gegenzug sollten mehr eingezäunte Freilaufflächen für Hunde geschaffen werden. Auf der Wiese am Boxhagener Platz könnte man ja durchaus eine solche Zone einrichten, um das Konfliktpotential zu minimieren.
Vielleicht sollte man auch einen Hundehalter-Führerschein einführen: Welche Aufgaben umfasst die Hundehaltung? Wie teuer ist ein Hund? Wie gestaltet sich die Hundehaltung in der Stadt? Welche Verantwortung habe ich als Halter? Usw.
Außerdem wäre vielleicht mal eine groß angelegte Kampagne des Senats nötig, mit der alle Berliner und Berlinerinnen zu mehr Verantwortung für ihre Stadt aufgefordert werden - ohne den moralischen Zeigefinger, denn ein gewisses Maß an Toleranz muss man als Stadtbewohner auch mitbringen. Für eine solche Kampagne würden mir viele Themen einfallen: Hundehaltung, Müll auf Straßen und Plätzen, aggressives Verhalten im Straßenverkehr und öffentlichem Raum, fehlende Nachbarschaftshilfe usw.
Hundekot
Annama   |   27.04.2010 | 10:33
Tatsächlich gibt es auch Hundehalter, die durchaus Verantwortung zeigen. In Friedrichshain z.B. den Verein "Hundefreunde Friedrichshain", die in den letzten Jahren auch einige Tütenspender installiert haben. Aber leider gibt es eben auch die anderen Halter und allzu oft zucken diese nur kurz mit den Schultern, wenn man sie bittet, die Hinterlassenschaften ihres Hundes zu entfernen. Insofern denke ich, dass nur eine Mehrfachstrategie hilft: 1. Ausreichende Tütchen und Mülleimer, 2. Freundlicher, aber bestimmter sozialer Druck, 3. Informations- und Öffentlichkeitskampagnen (was kostet die Beseitigung usw.), 4. Konsequente Ahndung und finanziell bedeutsame Abmahnungen für die Unbelehrbaren.
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