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Gettobildung verhindern bzw. 'zurückbauen'
von Goldfisch 05.05.2010 | 10:01
Wie wollen Sie die bisherige Verfarensweise zur Belegung von soz.schwachen Personen in 'Wohnanlagen' beschränken und bei bereits zu vielen Einweisungen, wieder etwas ausdünnen, damit Gettogildung vermieden / verhindert wird.




Kommentar
Details
von Prof. Dr. Zöllner   |   05.05.2010 | 10:08
Der Senat, insbsondere die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung sorgt dafür, dass preiswerter Wohnraum grundsätzlich in allen Stadtteilen zur Verfügung steht. Das ist sicher eine zentrale Voraussetzung um die von Ihnen mit Recht angesprochenen Probleme zu verhindern.
Realitätsverlust und Ghettobildung
von Single-Dad-Berl in   |   05.05.2010 | 10:44
Angemessener Mietraum steht nicht zur Verfügung. Sehen sie doch mal selber in verschiedenen Internetsuchportalen nach einer "angemessenen" Wohnung für 5 Personen für 705 Euro Warmmiete. Die gibt es nur in Hellersdorf und Marzahn. Hier ist doch die Ghettobildung unter ALG II Bezug schon vorprogrammiert. Entweder man zieht dorthin oder man bekommt die ALG II Leistung auf die Angemessenheit gesenkt. Folgen: entweder Mietschulden aufbauen und irgendwann obdachlos werden oder drastische Einsparungen in der Grundversorgung (Ernährung) hinnehmen, um nicht obdachlos zu werden. Das ist die Realität, wie sie derzeit von den Jobcentern praktiziert werden. Ich habe hier zwei Fälle vorliegen, die schriftlich nachvollziehbar sind.
Also würde ich an Ihrer Stelle, Herr Zöllner, nicht solche Aussagen verlauten lassen, dass es genügend bezahlbaren Wohnraum für Familien gäbe. Ich habe alle in der Stadtentwicklungsseite aufgeführten Wohnbaugesellschaften angeschrieben und nach angemessenen Wohnraum für 5 Personen in Steglitz gefragt. Alle haben schriftlich geantwortet, dass es dies in Steglitz nicht gibt.
Das ist die Realität, Herr Zöllner.
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