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Öffentlicher Personennahverkehr
» Beteiligte
BerlinFreckles, Kreuzberger Mama, Wendula Strube


» Kurzbeschreibung
Das Wiki dokumentiert Probleme mit dem öffentlichen Personennahverkehr und bringt neue Vorschläge zur ihrer Optimierung.


» Langfassung
EU-Norm für Rolltreppen und ihre Folgen

Es wird geschildert, welche Situation in Berlin entstanden ist, seitdem die neue EU-Norm EN 115 zur Sicherheit von Fahrtreppen 2010 in Kraft getreten ist.

Diese verbietet die Nutzung der Rolltreppen mit Kinderwagen aufgrund von Sicherheitsaspekten. Da es leider nicht so viele Aufzüge gäbe, oder dieser außer Betrieb wären, müsse seit der Norm jeder Elternteil das Kind im Kinderwagen die Treppe hoch bzw. runter tragen.

Wer mit Kinderwagen auf einer Rolltreppe verunglückt würde und nicht eindeutig nachweisen könne, dass der Kinderwagen Schuld am Unfall sei, muss die Kosten selbst tragen. Angesichts mangelnder Hilfsbereitschaft der Mitbürger und rarer Fahrstühle wird die Mobilität von Leuten mit Kinderwägen dadurch noch weiter eingeschränkt.

Barrierefreiheit zum öffentlichen Nahverkehr

Es wird ein barrierefreien Zugang zu allen öffentlichen Nahverkehrsmitteln — insbesondere den Bahnen - gefordert. Oft wären Busse, die nur alle 10 oder 20 Minuten verkehren, schon besetzt und außerdem könnten die Busse auch nur jeweils 2 Kinderwagen mitnehmen. Dieser barrierefreie Zugang würde den Alltag mit Kleinkindern enorm entlasten.

Kostenloses Kinderticket

Andere wünschen sich einen kostenlosen Zugang zu allen Nahverkehrsmitteln für Kinder. Außerdem sollte es auch kostenlosen Eintritt für alle Berliner Kinder in Schwimmbäder, Zoos, Museen, Theater, Freizeiteinrichtungen geben. Dieses würde den freien Bildungszugang für alle Kinder garantieren, würde die Nutzung von Freizeitangeboten erleichtern und würde dazu beitragen, dass Familien das Auto stehen lassen könnten.

Der Geldausfall sollten durch eine Neukalkulation der Preise für die Erwachsenen aufgefangen werden. Das würde die Stadt familienfreundlicher machen, da alle Bürger solidarisch für die Kinder zahlen würden. Kinderlose Doppelverdiener könnten sich solidarisch zeigen und den Familien damit „unter die Arme greifen“.




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