Hilfe Über uns Spielregeln RSS/Feeds
 
Bürgerdialog Zusammenleben in Berlin www.zusammenleben-in-berlin.de
Forum: Hauptforum


Zone 30 / Geschwindigkeit
» Beteiligte
hu.beis, Wolfgang Libera, buerger, Kreuzberger Mama, Luka, Kerstin, MaraBu, Oliver, Johanna, Berlinradler, Semi, Viktoria, Semi, Soul Kids


» Kurzbeschreibung
In diesem Wiki wird die Problematik der Nichteinhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen und 30-Zonen erläutert.


» Langfassung
Stärkere Rücksichtnahme

In Berlin solle wieder verstärkt eine „Kultur der Rücksichtnahme“ entstehen. Man müsse nicht immer gleich Sanktionen in Form von Bußgeldern verhängen. Auch Eltern müssten sich an die eigene Nase fassen, da sie oft selber rasen würden.

Insgesamt wird aber eine zunehmende Verwahrlosung und Rücksichtslosigkeit beklagt, die sich nicht mehr nur auf die Problemsiedlungen beschränkt, sondern auch in „bürgerlichen Bereichen“ sichtbar wird. Als ein Beispiel werden Siedlungen mit Tempo 30 Zonen angegeben, an die sich aber fast kein Autofahrer halten würde.

Zone 30 deutlicher anzeigen

Die meisten Autofahrer wüssten jedoch nicht einmal, dass sie überhaupt in einer Tempo 30 Zone sind. Das Problem sei daher auch die mangelnde Kennung der Straßenschilder. Zum besseren Sichtbarkeit einer 30 Zone würde entweder eine großflächige weiße 30er Markierung auf den Straßen beitragen oder die Errichtung von Geschwindigkeitsunterbrechern / Bremsschwellen. Davon würden Straßen wie die Geisbergstraße profitieren, da sie in einer 30er Zone liegt aber durch ihre Lage als Parallelstraße zum Kurfürstendamm oft als schnelle Abkürzung dient.

Mehr Kontrollen

Trotz der Raserei auf den Straßen gäbe es kaum Kontrollen der Geschwindigkeitsbegrenzung geben. Der Verkehrslärm wäre zu hoch und die 30er Zonen würden als Rennstrecken benutzt. Hier sollte die Stadt Berlin mit Geschwindigkeitskontrollen tätig werden, statt das Geld in andere Projekte wie die Autobahnverlängerung oder eine neue U-Bahnlinie Milliarden zu investieren.

Mehr 30-Zonen

Weitere Teilnehmer wünschen sich noch mehr 30er Zonen, um Berlin familienfreundlicher zu machen. Beispielsweise solle es in Zehlendorf mehr verkehrsberuhigte Zonen oder wenigstens 30er Zonen geben.

Negativbeispiele:

Die Wartenburgstraße in 10963 Kreuzberg (zwei Kitas anliegend, viele Kinder wohnen dort) würde häufig von Rasern belästigt, die die Wartenburgstrasse als Bypass nutzen, um Staus in der Möckernstraße oder Großbeerenstraße zu entgehen. Die Straßenbreite lädt hier zu hohem Tempo ein, was zu sehr gefährlichen Situationen führe.

In der Ruppiner Straße in Mitte befindet sich die Grundschule im Arkonaplatz. Der Bereich der Ruppiner Straße vor der Grundschule (also über den gesamten Arkonaplatz, auf dem sich auch ein Spielplatz befindet, also viele Kinder) ist eine sogenannte Spielstraße. Das heißt, dass alle Verkehrsteilnehmer, also Fußgänger, Fahrräder und Kfz gleichberechtigt (!) sind und dass im Schritttempo gefahren werden muss. Leider sehe ich kaum Autofahrer, die sich daran halten.

In der Augustastraße zwischen Augustaplatz und Hindenburgdamm führen die Autos viel zu schnell für die dort ausgeschilderte 30er-Zone. Aufgrund der benachbarten Fröbel-Kita mit über 100 Kindern, die Kronach-Grundschule sowie viele Kindern im Kita- und Grundschulalter in der Nachbarschaft müsse etwas für die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung getan werden (z.B. permanenter Blitzer).

Vor allem nachts würden die 30-Zonen Schilder missbraucht und es käme zu Rasereien seitens der Autofahrer. Beispielhaft dafür wäre der Kiez hinter der Schloss-Brücke in Charlottenburg. Tauroggenerstraße und Mierendorffstraße. Hier bedürfe es weiterer Maßnahmen, die den Autofahrern das Rasen versagen würden.

Braucht es mehr Aufklärung und Information, schon in der Fahrschule?
- Wissen Autofahrer, dass man in einer Spielstraße Schritttempo (10 km/h) fahren muss und nicht schneller darf?
- Wissen Autofahrer, dass in einem Wohngebiet mit gleichberechtigten Straßen auch Fußgänger Vorrang von rechts haben und nicht nur Fahrer eines Autos oder Fahrrads?

Die Schuleltern selbst parken am Arkonaplatz in zweiter Reihe und gefährden so ihre Kinder und deren Schulkameraden.

Geschwindigkeitsunterbrecher auf der Straße (zumindest am Anfang einer speziellen Zone) sind eine gute Möglichkeit, damit Autofahrer die Verkehrszeichen nicht "übersehen" (in 30-Zonen und in Spielstraßen). Außerdem müsste man die Zonen auf dem Boden kenntlich machen. Nur als Beispiel, vielleicht Spielstraße blau mit einem weißen Kind darauf. 30-Zone: eine große 30 auf dem Boden.

Solche Geschwindigkeitsunterbrecher funktionieren sehr gut, z.B. in der Wörther Straße am Kollwitzplatz.

Leider würden sich die Politiker aller Parteien nicht trauen, die erlassenen Regeln im Verkehr durchzusetzen. Durch die Unterbesetzung würden sie vor allem nur die Unfallschwerpunkte kontrollieren. Dabei würde die Lebensqualität der Berliner verloren gehen, aber auch Millionen an Einnahmen seitens der Verkehrssünder.

Weitere Vorschläge:

Generelle 30-Zone
Ein weiterer Vorschlag für ein familienfreundliches Berlin wäre ein generelles Tempo 30 in der Stadt Berlin. Damit würde man zu einer größeren Sicherheit in der gesamten Stadt führen.

Umbau zur Spielstraße

Die Hagelbergerstraße zwischen Großbeeeren und Möckernstraße sollte zur Spielstraße umgebaut werden, da an der Straße zwei Grundschulen und deren Horte liegen. Dort würden auch die 30 Zone Beschilderungen leider nicht ausreichen. Dort wäre die Unfallgefahr besonders hoch, da Kinder über die Straße rennen würden, während die Autofahrer diese Straße als Abkürzung nützten. Eine Spielstraße würde dies unterbinden und zudem ein besseres Angebot für Familien bieten.




Ältere Versionen des Artikels sehen
Benutzername
Passwort
Passwort vergessen?
Liste aller Teilnehmenden
Live-Diskussion
Mein Thema:
Mein Kiez:
Alle anzeigen