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Menschenrechte für Kinder
von emanzipation_jetzt 03.05.2010 | 14:13
Noch heute haben Kinder in unserem Land keine Rechte. Bei Trennung und Scheidung wird das Recht der Eltern geregelt, aber die Kinder werden missachtet. Jedes Kind hat den Wunsch die Mitglieder der Familie zu sehen - unabhängig von den Wünschen der Eltern.
Stattdessen regelt der Staat unter Mithilfe von mehr als fragwürdigen Personen in die Bezihungen der Kinder hinein. In den Jugendämtern gibt es "schöne" interne Anweisungen alles dafür zu tun, die Kinder bei den Müttern zu belassen. Oftmals entspricht dieses nicht den Wünschen der Kinder. Dann wird der Begriff des Kindeswohls strapaziert und ein wohlbezahlter Kreis an mehr oder weniger qualifizierten Personen gibt Kommentare ab.
Andere Staaten haben längst erkannt, dass die internationalen Menschenrechte eine sinnvolle Sache sind, dass die Kinderrechtskonvention den Kindern wirklich nützt.
Erst wenn Kinder nicht mehr als Eigentum angesehen werden, werden Mütter mit dem Gejammer nach Geld gegen Uterus aufhören und Väter nicht mehr Klagen müssen, gegen eine braunrechte Justiz der Willkür:
Wendet das Recht an, wie es geschrieben steht! Achtet die Menschenrechte! Lest das Grundgesetz — es ist ein GUTES BUCH! Führt keinen Krieg!




Kommentar
Das Kindeswohl hat Priorität
von Charly   |   04.05.2010 | 12:00
Endlich mal jemand der Klartext redet und das ausspricht, was viele Väter bei den Gerichten erleben. Die Rechte der Kinder müssen gestärkt und auch vor Gericht besser wahrgenommen werden. Bei Trennungen sollten beide Elternteile mehr in die Pflicht genommen werden, einvernehmliche Lösungen im Interesse der Kinder auszuhandeln, sollten sie sich nicht einigen können, wird der Umgang hälftig aufgeteilt. Viele Väter müssen heute noch über viele Jahre den Umgang mit ihren Kindern teuer und bitter erstreiten. Brutal wird manchen Vätern der Umgang auf Betreiben der Mutter untersagt, obwohl die Kinder den Umgang mit den Vätern sich wünschen. Die Justiz sollte dem Kindeswohl Priorität verleihen, statt nur einem Elternteil.
Brutal, was für ein Wort! Brutal sind manch Verhaltensweisen von Vätern, die ihre Familie jahrelang mit brachialer Gewalt ihrem Diktat unterstellen. Die darauf verzichten, zu fragen, wie es den Kindern damit geht. Brutal findet ich auch ihre Ausdrucksweise. Mal ehrlich, wie viele Väter kennen Sie, die zugeben, warum die Exfrau und Mutter der Kinder so oder so verhält? Sich schützend vor die Kinder stellt und an deren Leben denkt, wenn sie zurückblickt, zu was er fähig war? Wieviele Frauen haben Sie dazu befragt, welche Gründe sie hat, um ihm die Kinder nicht zu geben? Eine, zwei, drei? Ich glaube das sollten Sie nachholen, um über Kindeswohl Bescheid zu wissen. Ob Sie dann immer noch so reden sei dahingestellt, aber brutal ist oftmals zunächst der Vater an den Bedürfnissen der Kinder vorbeigegangen. Es mag Ausnahmen geben, das möchte ich nicht bestreiten, aber die kämpfenden Väter dürften marginal sein.

Meine Frage, wieviele Frauen haben Sie schon darauf angesprochen, deren Exmann sich nicht um seine Kinder kümmert? Sind sie da ebenfalls so engagiert um das Kindeswohl oder missfällt ihnen diese Gegenposition, zu den ach so benachteiligten Vätern?
Kindeswohl
von Moderation   |   04.05.2010 | 20:39
Liebe Teilnehmende,

wie sehr deutlich wird, ist die Sorge um die Kinder eine sehr emotionale und oftmals auch sehr schmerzhafte Angelegenheit.

Ich möchte Sie trotz der jeweils individuellen schlechten Erfahrungen jedoch einmal darum bitten, zu überprüfen, ob hier nicht die Teilnehmenden für Argumentationen genutzt werden, die eigentlich an andere, nicht anwesende Adressaten gerichtet sind.

Und wenn ich Sie richtig verstehe, liegt allen Beteiligten sehr am Kindeswohl und der Beteiligung beider Elternteile.

Es stellt sich hier daher die Frage, inwiefern die Rechte der Kinder zukünftig gestärkt werden können? Wie kann der Stellenwert der Kinder in der Gesellschaft verbessert werden?

Viele Grüße,
B. Hohberg (Moderation)
Ja, na klar engagieren wir uns alle auch für Väter und Frauen die sich nicht um ihre Kinder kümmern! Aus welchen Gründen auch immer sie sich nicht kümmern. Aber lassen Sie es mich mal ganz freundlich sagen: In den Generationen der Männer die heute Kinder haben, sind es nicht so viele die sich nicht kümmern. Das ist doch vorbei.
Leider geben viele Männer auf, wenn sie den Überblick bekommen haben, was es heisst, gegen den Willen der Mutter das Recht der Kinder durchzusetzen - oft auch noch gegen die Justiz.

Die Kinder brauchen beide Eltern! Beachten Sie die Statistiken psychisch auffälliger Kinder von Alleinerziehenden - ein Graus! Und ein Tabu-Thema! Wenn man daran denkt, dass in Berlin die allermeisten Kinder bei der Mutter leben...

Das Kind braucht Rechte und einen elterlichen Umgang mit Würde. Wenn die Eltern es nicht schaffen sich wieder anzunähern, stellt das grundsätzlich die Erziehungsfähigkeit in Frage. Selbst wenn ein Elternteil sich völlig daneben verhält, gibt es in Deutschland nicht die Frage der Schuld eines Fehlverhaltens. Anders gesagt: Wenn ein Elternteil dem anderen den Kontakt zum Kind verwehrt, dann fehlt die Erziehungsfähigkeit dieses Elternteils (Ausgenommen sind natürlich Gewaltopfer). Das sehen deutsche Gerichte und Jugendämter nicht so!!! Deshalb ist das Papier eines familiengerichtlichen Urteils im Grunde nichts wert. Das wissen viele Eltern.

Aber ein Tip für alle denen eben soetwas passiert: Ein Elternteil denunziert den anderen eines Übergriffes, der nicht stattgefunden hat, um ihn aus der Beziehung zum Kind zu drücken (passiert extrem oft!). Im familiengerichtlichen Verfahren wird KEIN echtes Beweisverfahren erhoben. Es muss immer gegen falsche Aussagen Strafanzeige erhoben werden, NUR SO entkommt man dem Irrsinn der Familiengerichte! Notfalls zeigen sie sich selbst an. Jede Staatsanwaltschaft arbeitet anders als ein Familiengericht!

Viele Menschen glauben, wir würden in einem Rechtsstaat leben. Das mag stimmen, aber Recht zu bekommen hängt in Deutschland vom Geld und vom Geschlecht ab.

Und für alle die schon Erahrungen haben: Solange ein Richter sich den Gutachter aussuchen kann (wie in Deutschland), solange sind Urteile nichts als Willkür.

Solange Richter in Familiensachen nicht geschlechtsparitätisch arbeiten, immer eine Richterin ein Richter zusammen, solange sind Urteile nichts als Willkür.

Solange Richterfreiheit über der Anwendung des Gesetzes steht, solange sind Urteile nichts als Willkür.

Solange Richter völlig parteiisch sein dürfen, ohne dass man sie stoppen kann, solange sind Urteile nichts als Willkür.

Solange... ... ...

Ja, es könnte einem die Idee kommen, dass unser Land ein philosophisches Rechtsproblem hat. Kann das sein, in einem so kultivierten Land? Ein Land, dass so eine weisse Weste hat?



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