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Öffentlicher Raum-Verwahrlosung
von hu.beis 20.04.2010 | 16:36
Die Verwahrlosung Berlins ist nunmehr nicht mehr nur auf die sogenannten Problemkieze be-
schränkt, sondern leider auch in ehemals bürgerlichen Bereichen sichtbar geworden. Hierzu 2 konkrete Beispiele wo m.E. der
politische Durchsetzungswille fehlt: 1. Hundekot in einem nicht erträglichem Ausmaß auf den Gehwegen . In diese Hygieneproblem
tappen natürlich insbesonder Kinder mit den für jedermann bekannten Folgen im Wohnbereich,
Erwachsene sind mittlerweile im Slalomlaufen
auf den Bürgersteigen geschult. Der eigentliche Skandal hierbei ist, dass dieses
seit Jahre allseits bekannte Problem allen
bewußt ist und in größeren Abständen immer mal wieder eine Welle der Empörung hochkommt
und bestenfalls mit gutgemeinten Apellen an
Hundebesitzer reagiert wird, welche mitschöner Regelmäßigkeit verpuffen .Hier fehlt m.E. der politische Wille gepaart mit
Durchsetzungskraft. Offensichtlich hat man hier resigniert oder bereits akzeptiert an-
gesichts von Wählerstimmen. Familienfreundlich ist beides nicht !
2. Wir haben (dankenswerterweise) in vielen
Wohnvierteln "offiziell" eine Tempo 30 Zone.
Nur hält sich fast niemand daran. Die meisten
wisen noch nicht einmal , dass sie sich in einer Tempo 30 Zone befinden . Ich habe hierzu
in meinem Kiez (Bayrisches Viertel)zuständige
Polizeibeamte , Ordungskräfte , Anwohner
befragt. KEINER war sich bewusst , dass er sich in einer 30er Zone befindet - geschweige,
das er sich daran gehalten hätte. Es wird weiter gerast, insbesondere nachts. Vielleicht
liegt es auch z.T. daran, dass die Schilderkennzeichnung zu "weiträumig" und sparsam ist , so dass dem einzelnen Verkehrsteilnehmer die Situation gar nicht be-
wusst wird. Was m.E. gänzlich fehlt, ist eine
Überprüfung bzw. Kontrolle der Geschwindikeitsbegrenzung. Somit wird eine eigentlich sinnvolle Regelung ad absurdum ge-
führt. Familienfreunlich ist das nicht. MfG hu.beis





Kommentar
30 Zone
von Moderation   |   20.04.2010 | 18:59
Hallo hu.beis,

aus Ihren Schilderungen könnte man schließen, dass es in den 30-Zonen an einen deutlicheren Kennung dieser Straßen mangelt.
Wie könnte die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung Ihrer Meinung nach besser erzielt werden? Sehen Sie neben verstärkten Kontrollen hier noch weitere Möglichkeiten?

Viele Grüße,
B. Hohberg (Moderation)
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