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Zuwenig Kitas und Finanzierung für Betreuung durch Tagesmütter
von juhba 17.04.2010 | 11:10
Grundsätzlich ist unser Kiez (Bötzowviertel in Prenzlauer Berg) sehr kinderfreundlich. Es gibt es hier sehr viele Kinder, viele schöne Spielplätze im Viertel und auch im Nahe gelegenen Park. Es gibt auch viele Kitas, aber für die Menge der Kinder immernoch zuwenig Betreuungsmöglichkeiten.
Es ist geradezu eine Odyssee einen Platz zu bekommen und wenn man sich nicht schon vor der Geburt des Kindes kümmert nahezu aussichtslos.
Schlimm finde ich, wenn sich Frauen als Tagesmutter selbstständig machen und dann auch Familien mit durchschnittlichem Einkommen die Kinderbetreuung ermöglichen wollen, vom Jugendamt aber gesagt bekommen, dass es kein Geld mehr für Pflegestellen gibt und die Tagesmütter ihre Betreuung dann ohne Kita-Gutschein anbieten müssen und sich das nur noch sehr gut verdienende Familien leisten können. (Denn auch wenn es steuerliche Vergünstigungen gibt, muss man die 10 Euro pro Stunde für 30-40 Stunden die Woche, also 1200-1600 Euro, ja erstmal vorschiessen.)
Man fragt sich doch ernsthaft, wo die vielen Milliarden, die in die Kinderbetreuung investiert werden sollen, eigentlich hingehen.




Kommentar
Betreuungsangebote
von Moderation   |   21.04.2010 | 11:06
Hallo juhba, liebe Teilnehmende,

hier werden gleich drei wichtige Themen angesprochen:

1. Umfang von örtlichen Betreuungsangeboten
2. wie bekomme ich einen Kitaplatz
3. die Situation der Tagesmütter

Welche Erfahrungen haben Sie in dieser Hinsicht gemacht? Was klappt gut und wo gibt es Probleme?

Viele Grüße,
B. Hohberg (Moderation)
Kinderbetreuung
von juhba   |   04.05.2010 | 16:36
Meine persönlichen Erfahrungen sind die, dass man eigentlich nur einen Kitaplatz bekommt, wenn man schon jemandem in der Kita kennt oder sich schon in der Schwangerschaft anmeldet.
Grundsätzlich ist das Problem, dass sich alle überall anmelden und die Wartelisten daher unglaublich lang sind. Viele Bekannte von mir haben dann schließlich von mehreren Kitas Angebote bekommen. Wir sind leider leer ausgegangen, weil wir uns anscheinend zu spät (als mein Sohn schon 6 Monate alt war, dabei soll er "erst" mit 1 1/2 halb zum Wechsel des Kitajahres in die Kita kommen)gekümmert haben.
Wenn das Kind zufällig im Frühjahr geboren ist und man nach der Elternzeit wieder arbeiten muss/will, hat man sowieso kaum Chancen auf einen Platz, da die allermeisten Plätze nur im Sommer vergeben werden.
Dazu kommt noch, dass einige Kitas nur Kinder nehmen, die einen Gutschein für Vollzeitbetreuung haben. Wenn man Teilzeit arbeitet und dann vom Jugendamt weniger Stunden bewilligt bekommt, nehmen die Kitas einen nicht, weil sie dann nicht das Geld für ihre Personalkosten decken können.
Das ist nur eine Auswahl an Problemen. Es gibt leider soviele, dass man sie kaum alle aufzählen kann...
direkt mit dem Senator diskutieren
von Moderation   |   04.05.2010 | 20:51
Liebe Teilnehmende,

auch hier möchte ich nochmal auf die Livediskussion mit Senator Zöllner hinweisen, die am morgigen Mittwoch von 10 bis 11 Uhr hier im Forum stattfindet.

Nutzen Sie die Chance und erörtern Sie Ihre Fragen direkt mit dem Senator. Mittwoch ab 10 Uhr in folgendem Forum:  Link

Viele Grüße,
B. Hohberg (Moderation)
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