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Spielplätze
» Beteiligte
spanierin, BerlinFreckles, Helen74, SingleParent, nithom, Kreuzberger Mama, Oliver, Späte Mutter, Johanna, A. Hansen, *Mariella*, Heinrich, Soul Kids, Tatjana, Mama im Kiez


» Kurzbeschreibung
In dieser Wiki-Dokument werden die Situation und die notwendige Entwicklung in Berlin im Hinblick auf Spielplätze erfasst und konkrete Beispiele genannt.


» Langfassung
Bessere Planung von Spielplätzen

In einem ZDF Bericht erklärt Designer Günter Beltzig, dass das die meisten Spielplätze aus Kindersicht eigentlich Fehlkonstruktionen seien. Sie seien meist nicht mehr als eine Ansammlung von Einzelspielgeräten und laden so wenig zum Ausleben des kindlichen Bewegungs- und Spieldranges ein, dass man sie allenfalls als eingezäunte Spielghettos bezeichnen könne.

Bei vielen Projekten der derzeitigen Stadtplanung fehle die Familienfreundlichkeit. Dies gelte auch für Spielplätze. So würden zum Beispiel Einkaufszentren konzipiert ohne einen Verweil- oder Spielplatz einzuplanen. In die Planung von Spielanlagen im Rahmen von privaten und öffentlichen Bauprojekten sollten die späteren Nutzer, also hauptsächlich Kinder, mit eingebunden werden.


Verbesserungsvorschläge / Patenschaften

In vielen Fällen engagieren sich mittlerweile viele Menschen freiwillig. Hier könne die Verwaltung durch Spielplatzpatenschaften unterstützend tätig werden. Ein Beispiel für die Aktion von Eltern ist ein Aufkleber, der auf das Spielplatzschild am Schleidenplatz geklebt wurde, und den Alkoholkonsum an diesem Ort anprangert. Tragfähige Spielplatzpatenschaften sollten für Gesamtberlin aufgebaut werden.

Beispiele für Spielplatzpatenschaften, die Spielplatzpatenschaften bereits umsetzen. Über Erfolg oder Misserfolg müsse man sich natürlich mit den Initiatoren in Verbindung setzen:
- Potsdam
- Pulheim
- Worms
- Essen
- Hannover
- Kiel
Im Grunde sei das Prinzip fast immer gleich. Spielplatzpaten engagieren sich ehrenamtlich, erhalten aber im Gegenzug von der Stadt eine Aufwandsentschädigung.
In Hannover funktioniere die Spielplatzpatenschaft bereits: Die Organisation sei im Bereich des Grünflächenamtes untergebracht, von wo aus die Spielplätze von Seiten der Stadt gereinigt und z.B. nach Gefahrenquellen kontrolliert würden. Die Aufgabe der Spielplatzpaten sei, sich den Spielplatz regelmäßig anzusehen und zu melden, wenn z.B. ein Spielgerät defekt ist. Auch wenn wiederholt Leute beobachtet werden, die den Spielplatz zweckentfremdet nutzen, würde dies gemeldet. Lösungsideen seien ebenfalls willkommen.

Spielplatztoiletten
Mittels „Wall-Toilettenhäuschen“ könne auf Spielplätzen für eine familienfreundlichere Situation gesorgt werden. Damit könne die Intimität der Kinder gewahrt werden und die Grünanlagen würden geschont. Es wird bemängelt, die Toilettenhäuschen, die früher auch auf Plätzen vorhanden gewesen seien, jetzt umfunktioniert oder geschlossen wären (z.B. Arkonaplatz, in Pankow am Bürgerpark oder am U-Bahnhof Vinetastraße).

Konkrete Verbesserungen in den Kiezen

Charlottenburg:

Im Viertel Charlottenburg gäbe es zwar viele Spielplätze, aber diese seien oft verschmutzt. So gäbe es zum Beispiel auf dem Spielplatz in der Gierkezeile oft Mäuse und auf dem Spielplatz im Schusteruhpark sei das Spielhäuschen abgebrannt.

Friedrichshain:

Der Spielplatz am Schleidenplatz sei in einem schlechten Zustand. Besonders nach den Wochenenden fänden sich dort zerbrochene Bierflaschen, unzähligen Kronkorken und Zigarettenkippen und andere gefährliche Gegenstände. Darüber hinaus sei Hundekotverschmutzung hier nicht selten. Dieser Zustand herrsche trotz der Investition von 580.000 Euro in das Samariterviertel.

Lichtenberg:

Im Bezirk Lichtenberg seien kaum Spielplätze vorhanden. Die existierenden Spielplätze seien meinst (zum Beispiel durch Wohnungsbaugenossenschaften) eingezäunt und die öffentlich zugänglichen seien auf Grund maroder Spielgeräte sehr unzureichend. Trotz Absperrungen führen motorisierte Fahrzeuge durch gesperrte Gebiete. Auch der Jugendclub sei keine Alternative, da hier die Leitung mit der Kiezproblematik und den Kindern überfordert sei.

Naturspielplatz Gleisdreieck / Möckernstrasse

Der Naturspielplatz am Gleisdreieck sei auf Grund des hohen Verkehrsaufkommens kaum zu erreichen. Seit der Eröffnung des Tiergartentunnels sei die Möckernstraße zu stark befahren, dass es selbst für Erwachsene -vor allem in Begleitung von langsameren Kindern- es oft schon schwierig sei heil rüber zum Gleisdreick zu gelangen.

Breitenbachplatz (Bezirksgrenze Dahlem/Friedenau)

Der Breitenbachplatz würde gerade im Zuge der Sanierung der U3 neu gestaltet. Vieles verbessere sich für Familien mit Kindern. So würde ein neuer Spielplatz angelegt und der U-Bahnhof erhalte einen Fahrstuhl. Allerdings können Kinder nicht alleine zu dem neuen Spielplatz gehen, da der Platz aus Dahlemer Richtung kommend kaum erreichbar sei. Die Straße sei zweispurig, Tempo 50 (was häufig überschritten wird) und dank Kurve, Sträuchern und parkender Autos sei die Situation auch uneinsichtig. Es gäbe auf der Dahlemer Seite des Platzes keine Ampel und keinen Zebrastreifen, die unbedingt eingerichtet werden müssten. Zudem könnten man die Straße am Platz auf eine Fahrspur reduzieren und mindestens im Bereich der Kurve Tempo 30 einführen.

Kreuzberg

Der Spielplatz am Ende der Straße Wilhelmshöhe parallel zum Mehringdamm sei im vergangenen Jahr demontiert werden. Der Spielplatz sei eine gute Alternative gewesen. Die Spielgeräte werden von den Teilnehmern zurückgefordert. Das benachbarte Familienzentrum sei keine Alternative, da es am Wochenende geschlossen sei. Die Spielplätze im Bergmannkiez und im Viktoriapark seien gerade sonntags fürchterlich überfüllt.

Zehlendorf

In Zehlendorf gäbe es kaum Bolzplätze. Dies sei notwendig für die Jugendlichen. Zudem wünschen sich die Teilnehmer mehr Spielplätze.

Fürstenplatz

Der Fussballplatz und sein Belag (Käfig) am Fürstenbergplatz führt bei vielen Kinder zu blutigen Schürfwunden vom Fallen. Die Eltern wünschen sich ein Kinderknie. und -handfreundliches Material. Die Findlinge auf der Rasenfläche des Fürstenplatz dienen nur den freilaufenden Hunden als Markierungsflächen und sollten besser abgeschafft werden.

Görlitzer Park

Der Görlitzer Park ist zum Anziehungspunkt auch für U-30er und Touristen geworden, ein Ort, an dem sich viele Menschen gerne und friedlich aufhalten. Die Pamukkale-Ruine ist wieder (fast) begehbar und im frisch aufgeschütteten Sand lässt es sich gut buddeln. Um zerschepperte Flaschen und Entsorgung von Kippen in den sandkisten zu vermeiden, sollten Schilder angebracht werden (für die Touris auch auf Englisch): "Flaschen bitte abstellen, nicht zerschmeißen (sie werden abgeholt und recycelt!")




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