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Verlässliche Halbtagsschule
von Erika Valder 20.04.2010 | 11:09
Die verlässliche Halbtagsgrundschule wäre familienfreundlicher, wenn sie verlässlich wäre. Schule und Betreuung fällt aber u.a. wegen Vollversammlung, wegen Fortbildung der Pädagogen, an Brückentagen etc. ersatzlos aus. Mit vielen Berufen ist das nicht vereinbar.




Kommentar
Ausfälle
von Moderation   |   20.04.2010 | 19:05
Hallo Erika Valdern,

inwiefern können solche Ausfälle Ihrer Meinung nach besser kompensiert werden? Bei Fortbildungen o.ä. handelt es sich ja durchaus um sinnvolle Veranstaltungen, die langfristig auch den Schülern zugute kommen.
Kennen Sie möglicherweise Beispiele, in denen das besser organisiert wird?

Viele Grüße,
B. Hohberg (Moderation)
Details
von Beate Krusche   |   22.04.2010 | 17:37
manche Schulen geben zum Schulbeginn im Sommer einen Jahresplan heraus, auf dem alle bestehenden Termine wie z.B. Brückentage oder Fortbildungen notiert sind. (Ich kenne auch eine Schule, die Klassenarbeiten darin einträgt. Das erspart manchen Eltern und Kindern einen unnötigen Stress.)Vielleicht kann man das der betreffenden Schule vorschlagen, denn damit lässt sich mit Hilfe eines sozialen Netzes besser planen. In manchen Schulen wird eine Notfallbetreuung angeboten. "Zur Not" kann sich diese vielleicht auch (durch vorhandene Großeltern) selbst erstellen.
Herzliche Grüße,
AW: Verlässlichkeit von Schule und Hort
von Erika Valder   |   23.04.2010 | 09:35
Hallo Frau Hohberg,
ich verstehe nicht, warum z.B. Schule und Fortbildung als Entweder-oder-Frage diskutiert wird. Natürlich sind Fortbildungen sinnvoll. Sie fragen nach Beispielen. Auch in Krankenhäusern, bei der Polizei, der Feuerwehr, in der Industrie oder in Dienstleistungsunternehmen gibt es Fortbildungen. Dennoch wird der Betrieb aufrecht erhalten. Offenbar ist es eine Frage, für wie wichtig man die Verlässlichkeit eines Angebots hält. Im April und Mai werden in unserer Schule an fünf Tagen die Beschulung und Nachmittagsbetreuung aus unterschiedlichsten Gründen ausgesetzt. Offenbar werden die Bildungsziele und das Ziel der Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Berlin also nicht für besonders wichtig erachtet. Frau Krusche: eine Liste mit allen Terminen wäre schon einmal hilfreich - ich bemühe mich derzeit darum -, aber eine solche löst das Problem doch nicht. Und eine institutionelle "Notbetreuung" gibt es eben immer wieder nicht. Sie sprechen die Großeltern an. Wer darauf zurückgreifen kann, ist sicher klar im Vorteil. Und natürlich ist es auch möglich, Beruf und Familie auch ohne ein verlässliches Bildungsangebot und ohne Großeltern zu organisieren, selbst für alleinerziehende Vollzeitbeschäftigte. Das haben viele Frauen und einige Männer in den letzten Jahrzehnten bewiesen. Es sollten aber doch mit der verlässlichen Halbtagsgrundschule und der Hortbetreuung genau diese Mehrfachbelastungen überwunden werden. Warum traut man den Eltern zu, das individuell organisieren zu können und hält es institutionell für nicht lösbar? Aus meiner Sicht ist das eine Frage der Prioritätensetzung, das heisst des Willens und der Mittelausstattung. Wenn Berlin es ernst meint mit der verlässlichen Betreuung, müssen auch die personellen und finanziellen Ressourcen dafür zur Verfügung gestellt werden. Das gleiche gilt auch für die Qualität des Angebots!
Details
von Beate Krusche   |   23.04.2010 | 13:06
Liebe Frau Valder,
ich wollte Ihr Problem auch nicht kleinreden. Ich kenne die Situation auch und bin auch, wie Sie der Meinung, dass (schulpolitisch) noch Vieles im Argen liegt. Es ist nur eine kleine Erleichterung, Termine möglichst frühzeitig zu bekommen.
Herzliche Grüße,
Beate Krusche
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